Bilder von Flügen als Pax

13 07 2018
Advertisements




Zell am See, Venet, Brunntal

16 06 2018





Tour zu den Schlössern von König Ludwig

10 06 2018




Flug in den Osten, und den Versuch an Innsbruck im Süden vorbei

26 05 2018




Ein wenig nach Osten, ein wenig nach Westen

29 04 2018




Testflug bei Hammerwetter

22 04 2018





Hangflug am Samstag

16 06 2017

 

Am Samstag schien das Wetter bei mir in Tölz erst so schlecht, dass ich mich am Vormittag erst mal um meine Wohnung gekümmert habe. Am Nachmittag bin ich dann doch zum Flugplatz raus, um einige Dinge an meinem Flieger anzuschauen. Das Wetter sah dann doch so gut aus, dass ich mich entschlossen habe aufzubauen. Ich war gerade damit fertig, als die anderen von ihrem Hangflug zurückgekommen sind. Benni half mir meinen Ventus auf den Asphalt zu schieben und sage noch, Du kannst am Blomberg in 600 Meter ins System einsteigen.
Ich bin dann doch auf etwas über 800 Meter gestiegen, damit ich für das Motorabstellen etwas mehr Sicherheit habe, und bin dann in das System eingestiegen, und habe dann erst kurz vor Kochel eine Schleife gezogen, weil mit der Sprung zum Hirschgarten zu weit erschien. An der hohen Kiste ging es dann auch nur gerade aus vorbei, und ein paar Wolken auf dem Weg zur Zugspitze lassen mich auch da ohne Kreis weiterfliegen, obwohl ich unten noch einen auf der Wiese bei Farchant liegen sehe. Eine gute Stunde früher hätte ich da noch zwei liegen sehen. So geht es weiter zur Zugspitze, immer ein Außenlandefeld ausgewählt; ich war da noch nie so tief. Die Baustelle der neuen bayerischen Zugspitzbahn ist schon deutlich zu sehen, und mir graust vor dem neuen hohen Masten, der das Seil noch weiter weg vom Berg bringen wird. Ich spüre die Anspannung als ich an der Ehrwalder Seilbahn unter dem niedrigsten Plateau vorbeifliege. Aber er trägt auch tief untern. Dann geht es weiter bis zum Wanninger. Dort wende ich, weil ich nicht sonderlich hoch bin, und dann geht es zurück, jetzt schon etwas höher. Von der Zugspitzwestseite folge ich wieder Wolken im Tal im Geradeausflug bis zum Wank, wo ich dann wieder tief ins Windsystem einteige. Es geht da weiter bis zum Blomberg, wo ich wieder wende. Nun finde ich zum ersten Mal Zeit ein Bild zu machen. Getrunken habe ich schon vorher, aber nur, weil es so einfach geht mit dem Trinkschlauch. Jetzt geht es nochmal das Ganze, nur ein wenig höher als beim ersten Mal.

Dieses Mal nehme ich mir zwar am Wanninger die Zeit ein wenig in Achten zu steigen, doch weiter in die Berge fliege ich nicht, was eigentlich ein Fehler ist, da ich noch viel Zeit habe, bis die 2,5 Stunden für die Bundesliga um sein werden. So muss ich mir dann bei Kochel überlegen, wie ich die restliche Zeit nutze. Ich bin schon auf dem letzten Schenkel für die Bundesliga, und so muss es weiter Richtung Antersberg gehen. Erst die Benewand entlang, die nicht wirklich trägt, und so finde ich dann im Flachland noch Aufwinde und muss da wirklich Kurbeln. Als die Bundesligazeit um ist, versuche ich noch mein Glück ohne Motor einzukommen. Doch unter einer Wolke, die sehr verlockend ausschaut, ob derer ich einen mäßigen Bart verlassen habe, finde ich keinen Aufwind, und so muss ich kurz später den Motor zünden, nur um dann gleich in einen Bart zu fliegen.
Direkt nach der Landung ist das Abendessen schon bereit, und ich kann erst mal gut essen. Das Eis, das Mathias an Benni ausgelobt hat für einen Flug mit dem Astir am Hang, kann ich dann nicht mitessen, weil ich meinen Ventus noch saubermachen muss und in den Hänger bringen muss. Vielen Dank für das Abendessen direkt nach der Landung.
Ein keiner Wehmutstropfen bleit dann noch zum Schluss. Als ich spät am Abend 200 km vom Flugplatz entfernt meinen Flug aus dem Logger auslesen will, muss ich feststellen, dass der Flug nicht aufgezeichnet wurde. Leider hatte ich auf nicht vergessen meine Hänger abzusperren, sodass auch niemand anders meinen anderen Logger vor dem Ende der Wertungszeit für die Bundesliga hat auslesen können.
Es war trotzdem ein sehr schöner Flug. Ich bin zum ersten Mal bei Wind unten bis an der Zugspitze vorbeigeflogen, und die Lichtstimmungen waren im Gebirge wundervoll.