Bundesliga beendet durch Schauer

15 04 2017

 





Flug zum Ortler und in die Benina

9 04 2017




Fallschirm und Föhn

3 04 2017

Ich habe die letzten Tage einen „Safety Moorboten“ gelesen, der Hinweis, bei Föhn die Zwangsauslösung des Rettungsfallschirms nicht einzuhängen, als großen Quatsch bezeichnet hat, da die Gefahr des Verbleibens in großen Höhen mit dem geöffneten Fallschirm durch den starken Wind, der einen sofort in den Abwind treiben würde, nicht existieren würde.

Ich persönlich vertraue dem Briefing von vor zirka 30 Jahren in Frankreich und in den USA, bei Wellenflügen nicht mit Zwangsauslösung zu fliegen, um erst mal im Freifall schnell Höhe abzubauen. Denn die Steigwerte in den Wellen sind selbst bei nur wenigen Minuten Verbleiben in der Steigzone geeignet, den Piloten ohne Sauerstoffversorgung handlungsunfähig zu machen.

Eine Tabelle zur Handlungszeit in Abhängigkeit von der Höhe findet sich bei http://www.skybrary.aero/index.php/Time_of_Useful_Consciousness

 

 





Südseite am 2. April

2 04 2017

 

Nachdem ich am Samstag wegen meiner Küche nicht habe Segelfliegen können, war es mir am Sonntag wieder vergönnt. Der Himmel empfing mich schon beim Aufstehen deutlich freundlicher als am Samstag, es war blau, und keine hohe Bewölkung zu sehen. Der DWD hatte gutes Wetter östlich von Innsbruck vorhergesagt, und so war meine Hoffnung, inneralpin zum Grimming fliegen zu können.

Die ersten Wolken haben dann doch etwas auf sich warten lassen, und so starte ich erst nach 12. Es braucht dieses Mal keinen motorisierten Steigflug bis zum Blomberg, sondern ich kann schon deutlich vorher den Motor abstellen und einfahren. Ich finde gleich Thermik, und kreise bald noch vor dem Blomberg unter Mark im Discus und Marin im Arcus.  Ich versuche dann am Osthang des Blombergs, wo ich die farbenprächtigen Paragleiter beobachten kann, Zwiesel und zwischen Blomberg und Benewand an Höhe für den Sprung hinter die Benewand bzw auf die andere Seite des Lengrieser Tals zu gewinnen. Doch es glingt mir vorerst nicht. Dann endlich klappt es am Westhang des Blombergs, und es führt mich eine „Wolkenstraße“ unter Gipfelniveau an der Benewand vorbei zum Latschenkopf. Dort geht es dann wie von der Wolke mit 3 unterschiedlichen Kondensationniveaus angekeit, nach oben. Bald kann ich von oben auf die Wolken im Flachland, über dem Blomberg und der Benewand blicken. Leider habe ich meinen Foto im Rucksack liegen lassen, und ich komme erst später auf die Idee, die Bilder mit dem Taschentelefon zu machen. Zu gerne hätte ich die Stimmung vom Latschenkopf nach Osten über das Lengrieser Tal zu fliegen sonst in elektronischen Bildern festgehalten, so sind sie nur in meinem Kopf abgespeichert. Die anderen, bis auf Benni, sind alle im Flachland, und wir fliegen beide auf die selber Wolke an der Osteseite des Lengieser Tals zu. Er, weil er direkt vom Blomberg kommt, 300 Meter tiefer. Er findet den Bart ich nicht, und ich muss darauf hin zum Roß- und Buchstein, ein Berg zu dem ich seit dem 21.April 2007 ungern fliege. Nichts desto trotz bekomme ich an seinem Osthang einen guten Aufwind, und von nun an geht es wunderbar den Standardweg nach Osten. Erst am Hundstein geht für mich der Standardbart nicht und ich muss weiter in den Südosten. Dann auf der südlichen Talseite geht es im Sauseschritt nach oben und weiter nach Osten. Kurz muss ich dann auf die Südseite des Alpenhauptkamms, weil im Norden keine vielversprechende Wolke ist. Aber ich finde unter der vielversprechenden Wolke den Bart nicht richtig und gleite dann weit in der Norden um einen guten Aufwind zu finden. Dann geht es südlich den Enztals zurück über den Gerlos mit wunderbaren Blicken auf die Berge des Nationalparks. Kurz meine ich, man könnte südlich an Innsbruck vorbeifliegen, aber es erscheint mir zu feucht am Hauptkamm. Zudem finde ich dort keine guten Aufwinde mehr. Aber nicht nur dort, auch die Wolke über dem Kellerjoch und auf der Ostseite des Zillertals bringen mir kaum Höhe, und so komme ich deutlich tiefer am Rofan an, als mir lieb ist. Ich kann etwas Höhe am Hang machen, aber es langt nicht über die Blauberge. Aber an den niederen Bergen finde ich immer wieder ein wenig Aufwind, und orientiere mich zur Außenlandewiese am Sylvenstein. Am Knick bekomme ich dann nochmal einen guten Bart und kann dann über das Isartal gemütlich nach Königsdorf gleiten.

Der Flug hat mir mal wieder fast alle Emotionen, die eine Segelflug bieten kann, gebracht.

Vielen Dank an Benni, mit dem ich die ein oder andere Entscheidung kurz erörtern konnte.

Der Flugweg ist unter https://skylines.aero/flights/73543 veröffentlicht.





Ausflug nach Osten im März

31 03 2017

Leider hat es mit den Fotos länger gedauert als geplant. Ich entschuldige mich dafür und hoffe, dass sie trotzdem Freude bereiten.

Es war ein ganz entspannter Flugbetrieb am Freitag. Viel weniger als ich erwartet hätte.

 

 

 





Hangflug am Sonntag

19 03 2017

 

 

 





Rettungsabsprung

28 12 2016

Landung mit dem Fallschirm

 

http://parachutistonline.com/feature/execute-perfect-plf

 

Sehr gute Bilder vom Abrollen; http://www.sportparagliding.com/i.php?pg=education&ed=PLF