Sonne gibt Wärme, Abschirmung besseren Hangwind

23 03 2009

Am Sonntag soll es nach dem Wetterbericht genügend starken Wind aus Nordwest geben, damit wir mal wieder im Hang zur Zugspitze fliegen können. Doch zuerst hat der Wind am Platz noch eine starke Südkomponente. Die Akafliegs bauen ihre ASH auf und ich meine Antares. Zuerst zieht Ron die DF zum Blomberg, danach mich bis fast zum Blomberg. Es gibt immer wieder thermische Ablösungen, die es ermöglichen ein wenig höher zu steigen, aber dem Allen ist immer ein wenig dynamisch Aufwind überlagert. Aber keines von beiden geht wirklich gut. Wir spielen uns zwischen Blomberg und Kesselberg. Die ASH sieht schon majestätisch aus, wenn sie unter einem durchgleitet. Mit viel Geduld bekomme ich in der Nähe von Kochel dann endlich im Sonnenschein so viel Höhe, dass ich mich traue nach Eschenlohe zu springen. Die ASH probiert es immer wieder thermisch und geht dann zurück zum Platz.

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Zwischen den beiden Bildern der Zugspitze liegt nur etwas mehr als eine Stunde.

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Doch leider geht die Hohe Kiste nicht so gut wie ich es erhofft habe, und ich kann nicht zur Zugspitze rüber springen. Also geht es zurück zum Blomberg. Dort ist inzwischen Wolfgang mit der KL in der Luft, und wir steigen wieder zwischen Blomberg und Kochel. Es kommen Wolken von Nordwesten, die die Sonneneinstrahlung verringern. Nun wird der dynamische Aufwind nicht mehr so viel von der Thermik gestört, doch fehlt die Sonne natürlich nun auch als Heizung in Cockpit. Es wird schnell -6°C kalt. Aber nun gehen die Hänge viel besser, auch weil der Wind ein wenig nach rechts gedreht hat. Beim zweiten Versuch geht die Hohe Kiste und ich kann zum Hausberg bei Garmisch springen. Doch nachdem da noch so viel Schnee ist, und die Felder im Tal deshalb unauffindbar sind, drehe ich um, steige nochmal an der Hohen Kiste und gleite nach Norden. Dabei entsteht auch das Bild vom Walchensee.

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Ich nehme noch Tommys Grab als Wendepunkt und lande nach dreieinhalb Stunden durchgefroren.

Gott sei Dank haben Thomas Wolf, Sascha und Wolfgang S. noch auf mich gewartet, sodass ich viele Helfer zum Aufräumen habe. Zum Ziehen der Flächen ist dann ob der Kälte nur noch Wolfgang da.

Später hilft mir dann noch Benni die Halle einmal komplett umzuräumen, sodass ich mit meinem Hänger in der Halle vor der Werkstatt stehe und den Rumpf herausziehen kann.

Am Abend beschäftige ich mich dann noch mit dem Verbessern der Einbauposition der Antenne für das Flarm. Mal sehen, wie die Reichweite des Flarms mit der neuen Position wird.


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