Basteln bei Regenwetter

29 03 2009

Heute Vormittag habe ich bei Mathias angerufen, um von ihm zu hören, dass sein Butterfly jetzt funktioniert. Doch schon an Pias Stimme habe ich erkannt, es funktioniert nicht. Also haben wir uns am Flugplatz verabredet. Mathias war schon da, und ich habe gleich gesehen, warum das Butterfly nicht funktioniert. Einfach 4 Adern im Stromzuleitungskabel abgezwickt, und schon hat das Butterfly schön mit dem Flarm kommuniziert. Mathias hatte noch ein wenig Zeit bis zum Sportwertkampf von Julian, also wollten wir dann auch noch schauen, ob das Flarm wirklich funktioniert. Also Hallentore aufgeschoben, den Flieger parallel zum Hallentor gestellt und auf GPS Empfang gewartet. Nach 5 Minuten immer noch nichts, obwohl das Referenzflarm, welches ich zum Reichweitentest immer dabei habe, wunderbaren GPS-Empfang hat. Also Flieger in Folie verpackt und auf das Vorfeld geschoben.

Flarm Test bei Regen

Doch auch da kein GPS-Empfang, weder beim Flarm noch beim Zander. Also Flieger wieder in die Halle, und einen anderen Logger eingebaut, denn der Logger von Mathias war ja beim Kalibrieren, und wir wussten nicht, ob er einen gültigen Almanach hatte. Das Flarm haben wir dann auch vom Antennsplitter genommen und mit einer eigenen Antenne ausgerüstet. Dann kontrolliere ich nochmal das Antennekanel vom Logger zur Antenne, und denke mir, der Stecker sieht aber komisch aus. Habe dann hingelangt und ihn in der Hand gehabt. Er war nicht verriegelt. Also Stecker richtig angeschlossen, Flarm wieder an den Antennensplitter angeschlossen, wieder Mathias‘ Logger eingebaut, und den Flieger wieder unter der Folie in den Regen gestellt. Eine Minute später hat alles funktioniert. Nun bin doch noch einmal mit den Referenzflarm über den Flugplatz gefahren, und wir hatten fast immer Empfang. Erst jetzt kann Mathias zum Wettkampf von Julian fahren, wenn er auch zusammen mit Pia und Franzi etwas zu spät gekommen sein wird. Aber ich hoffe Julian versteht, dass es wichtig ist, dass das Flarm seines Vaters beim Training zur Europmeisterschaft funktioniert.

Danach wollte ich noch schnell den neuen besser ablesbaren Fahrtmesser in die ASK 21 einbauen. Ausgetauscht war der Fahrtmesser schnell, aber dann musste noch das Ausrüstungsverzeichnis auf den neuesten Stand gebracht werden. Leider haben wir das alte Ausrüstungsverzeichnis noch nicht elektronisch, und es war doch so einiges in das Flugzeug gekommen, seit das Ausrüstungsverzeichnis bei Schleicher angefertigt worden war. Fast 2 Stunden später war dann das neue Verzeichnis elektronisch erstellt und ausgedruckt. Die Werknummern von Gurtzeugen sind halt im eingebauten Zustand nicht so leicht abzulesen, und leider ändern sie sich beim Austausch nach 12 Jahren. Auch ein anderes Funkgerät war im Flieger, und ein E-Vario und ein ELT war dazu gekommen. Inzwischen verstehe ich, warum der Schwerpunkt im Laufe der Jahre nach vorne gewandert ist. Jetzt muss die 21 nur noch im März gewogen werden, die elektronischen Waagen befinden sich ja gerade schon in Königsdorf.

Heike hat sich weiter um die hintere Haube der 21 gekümmert, und wir haben beschlossen, dass wir eine UV-Lampe brauchen, damit das Acrifix schneller aushärtet. Benni hat die IT von Kleberesten befreit und sich dann mit Strohhalmen um die Lüftung der 2D gekümmert.


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