Bundesliga am Sonntag

11 05 2009

Am Samstag Abend sah es ja schon so aus, als ob der Bundesligarundensieg schon sicher in der Tasche wäre. Und die Wettervorhersage war erst mal nicht so gut. Aber dann war noch Platz in der Halle, und ich habe die Antares, wie auch Thomas seine Ls 6 in die Halle gestellt und nicht abgebaut. Benni und ich haben dann nach dem Bundesligavortrag beschlossen, das Diskutierte am nächsten Tag in die Praxis umzusetzen. Als wir dann nach dem Grillen gemütlich vor der Halle redeten, und von den beiden Wolfs nur einer von den Verhandlungen mit der Akaflieg ob des Frühschulens zurückkam, gab es plötzlich ein neunes Thema, sie sagenhaften Nachspeise der Akaflieg (Pfannkuchen, frisches Obst und Schlagsahne). Ein wenig später trauten wir unseren Augen kaum, drei Akaflieger haben uns von Ihrer phantastischen Nachspeise gebracht, und Christoph und ich (wäre hier nicht ich und Christoph höflicher) wurden unserem Ruf gerecht. Es hat gut geschmeckt, und ich hoffe, wir werden mal wieder so köstlich eingeladen.

Am Sonntag war dann das Wetter erst mal nicht so gut, aber der erste Schulstart war kurz nach halb Neun. Ich bin erst mal in die Kirche gegangen, und als ich dann zur Briefingzeit wieder da war, waren nicht viele da, aber wir haben erst mal gut gefrühstückt, die Besatzung der ASK (die beiden Wolfs) hat uns dann auch irgendwann beim Frühstück Gesellschaft geleistet.  Das Wetter wurde dann um 9:30 Uhr doch ein wenig besser vorhergesagt, und ich beschließe nun doch für die Bundesliga zu fliegen. Zu dem Zeitpunkt ist Benni noch nicht da, und es ist noch nicht klar, ob ich Benni Jagen fliegen kann.

Später starten dann Benni mit dem Discus und ich mit der Antares fast gleichzeitig. Er an der Winde ich im F-Schlepp. Doch Benni ist schneller am Blomberg als ich, und es geht auch so weiter. Ich stochere noch in unseren Vorbergen umeinander, da ist er schon am Kaiser. Auch wenn ich schon umgekehrt bin, habe ich mich dann doch nochmal ausgraben können, und habe dann am Kaiser zum ersten Mal am Sonntag einen Bart gut getroffen. Und von nun geht es gut, mein Abstand zu Benni vergrößert sich zumindest nicht mehr.   Wir fliegen mit deutlichem Abstand bis nach Niederöblarn. Ich ein wenig nördlicher wie er, und dies ermöglicht mir auf dem Rückweg, den Weg an den Grenze der Schauer entlang, seinen Vorsprung abzubauen.

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Am Pass Turn, zu dem es mit nur ganz wenigen Kreisen geht, sehe ich Benni zum ersten Mal seit dem Blomberg wieder. Während Benni über den Märzengrund direkt nach Königsdorf geht, fliege ich noch südlich des Inns in der Innsbrucker Kontrollzone zum Patscherkofel, wo ich ganz kurz nach dem Ende des Bundesligafensters einen wirklich guten Bart erwische. Jetzt kreuze ich über den innsbrucker Platz an die Nordkette.

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Kurz vor dem Ende der Nordkette bedanke ich mich nochmal bei Innsbruck Radar, der mir schon am Gerlos die Freigabe bis zur Nordkette gegeben hatte. Ich fliege noch bis zu deren Ende der Nordkette, und will dann Endanflug machen. Bis zur Arnspitze geht es auch gut, doch dann schwindet meine Sicherheit, und ich fliege noch zu der Wolke bei Eschenlohe, unter der ich zusammen mit Robby Schröder in der 25 noch ein wenig Höhe mache. Und dann geht es mit 190 zurück nach Königsdorf.

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Dass ich am Ende nicht nur Benni erfolgreich gejagt habe, sondern auch noch den schnellten Bundesligaschnitt geflogen habe, stärkt mein Selbstbewusstsein wieder ein wenig, denn am Samstag hatte es ja mit dem Obenbleiben überhaupt nicht geklappt. Aber als wir die ersten Ergebnisse aus Norddeutschland in der Wertung sehen, sind wir uns nicht mehr sicher, ob unsere Schnittverbesserung vom Sonntag auch wirklich ausreichen würde, um den Rundensieg heimzufliegen.  Es hat dann schließlich gelangt, aber in der zweiten Bundesliga gegen Unterwössen hätte es nicht gelang.

Leider ist Wolfgang mit seiner SZD am Achensee außengelandet. Benni und Paul holen ihn zurück. Und so bleibt es uns nur noch zuerst die Halle nach einem erflogreichen Segelflugtag einzuräumen und danach beim Kruvenwirt ein gemütliches Abendessen mit einem Reveupassieren des Wochenendes abzuschliesen. Und zur Feier des Tages erlaube ich mir dann als Nachspeise ein Vanilleeis mit heißen Himberen und Schlagsahne.


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