Nach der Arbeit noch schell mit Zwischenlandung nach Davos

21 07 2009

Heute in der Früh beim Blick aus dem Fenster war sehr schnell klar, so gut wie es noch gestern Abend vorhergesagt war, wird es nicht. Ein Blick in Wetter-Jetzt und auch in AustroControl bestätigen dies. Ich geben Benni bescheid, Jens hat schon ein entsprechenden Posting in facebook gemacht. Also geht es, nachdem ich alles zum Segelfliegen im Auto verstaut habe, erst einmal zur Arbeit. Doch nach nicht mal drei Stunden geht es weiter zum Segelflugplatz. Schnell noch tanken -unter Umständen muss ich ja zurück geholt werden- und dann noch eine Pizzakäsesemmel. Schon bin ich am Flugplatz. Dort bin ich der einzige Segelflieger aus meinem Verein, doch Gerd ist da, er schwankt noch zwischen Passagierfliegen und St. Cirrus fliegen -, und bei den Akafliegern ist Werner und Thomas wild entschlossen auch zu fliegen. Ich baue zusammen mit ein paar Akafliegern meine Antares auf, und bin dann als erster am Start. Edi schleppt mich mit der BT, und ab 600 Meter wird es im Schlepp ruhig wie in der Kirche. Er schleppt mich fast bis zur Benewand, doch auch dort bewegt sich nichts. Wahrscheinlich bin ich zu früh. Es gibt Wolkenfetzen im Westen, doch auch diese gehen nicht, und ich finde mich schneller als mir liebt ist, über Eschenlohe wieder. Da ich dort noch einen F-Schelpp haben kann, lande ich aus 500 Metern dort. Jörg (mit ihm habe ich damals meinen Motorseglerlehrer gemacht) und Jürgen (er hat mit meinem Vater zusammen Fluglehrer gemacht) begrüßen mich. Nach einem kleinen technischem Problem an der Dimona, werde ich wieder geschleppt, und am Hausberg rausgeschmissen, wo ich auch erst mal ganz gut steige. Doch ich will was besseres haben, nachdem Gerd im Funk erzählt, dass er an der Benewand mit über 2,5 Metern steigt. Doch ich treffe die Wolken nicht richtig, und er kommt mir bald am Ostende des Walchensees entgegen. Ich mache mich dort unter den eigentlich guten Wolken nur mittelmäßig hoch, und habe dann plötzlich die Flarm Antenne zwischen den Beinen. Der Kleber mit dem die Klettbänder festgemacht sind, hat den Geist aufgegeben. Ich fliege über den Wank weiter nach Westen, mich immer weiter nach oben arbeitenden. Nördlich der Zugspitze bekomme ich zum ersten Mal Sauerstoff in die Nase geblasen. Und es geht weiter nach Südwesten. Der normale Einstieg in das Engadin sieht nicht so gut aus, ja im Engadin schauert es, und ich will deshalb die Wolkenstraße zum Arlberg fliegen. Nachdem ich dieses Ziel formuliert habe, nimmt sich auch Gerd dieses Ziel. Doch bei Landek ist ein blaues Loch, und ich erwische das Steigen und der beiden Wolken davor nicht. Also fliege ich zurück zum Vente, kann dort gut Höhe machen, doch bin ich am, Hexenkopf schon wieder tief, und bekomme erst deutlich vom Berg weg gutes Stiegen. Und nun habe ich meine Wolkenstraße nach Südwesten. Es geht wunderbar entlang, immer mit Sauerstoffversorgung. Bei 170 km nach Königsdorf drehe ich bei Davos um. Leider bekomme ich auf dem Rückweg die Wolkenstraße nicht mehr so gut, und ich komme bei Ischgl tiefer als mir lieb ist. Doch da ist auch wieder Sonne und ich komme wieder ins obere Stockwerk. Nun geht es zügig nach Osten, an der Zugspitze vorbei ins Karwendel. Gerd verspricht mir auf jeden Fall so lange am Flugplatz zu warten bis ich abgebaut habe, und so steht es mir offen, es wieder nach Westen zu probieren. Doch leider erwische ich die Wolken im Karwendel nicht mehr richtig, und ich entschließe mich mich dann bei Christlum Richtung Königsdorf zu orientieren. Ich will noch den Westwind ein wenig nutzen, und auf dem Weg dahin bekomme ich am Latschenkopf nochmal einen Bart, den ich aber dann zugunsten von Wolken weiter im Westen verlasse. Doch leider lösen sich diese Wolken auf uns so geht es in zurück nach Königsdorf.

Es war ein schöner Flugtag, mit ganz wenigen anderen Flugzeugen in der Luft. Die Sicht war sehr gut, die Schauer und die Wolkenstraßen haben richtig Spaß gemacht.

Fotos gibt es heute nicht, weil ich vergessen hatte die SD Karte in den Foto zu stecken.


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