Grauthermik

13 03 2010

Der nächste Tag mit vernünftigen Wetter ist ja erst für Mittwoch vorhergesagt, aber wir können natürlich das Fliegen nicht lassen. Also haben wir dann am Nachmittag, nachdem die grauen Wolken doch Konturen bekommen haben, den Duo und den Astir aus der Halle geholt. Zwei Flugschüler sollen wieder mit dem Astir fliegen. Und so fliege ich als ersten mit Joe im Duo. Doch schon kurz nach dem Abheben wird es so turbulent, dass es gleich klar ist, Joe wird heute nicht mit dem Astir fliegen. So machen wir eine Platzrunde und laden mit kräftigem Rückenwind. Er macht es sehr gut, nur beim Ausrollen bremsen wir nicht schnell genug, und so bläst uns der Wind vom Taxiway. Danach bekommt Nicolai einen Start mit seinem Vater. Danach will Wolfram, der Werkstattleiter unseres Partnervereins einmal mit dem Duo fliegen. Und so machen wir einen Schlepp auf 500 Meter und Edi wirft uns mit der SD so genial raus, dass wir im Geradeausflug nach Westen unter einer graueren Wolke steigen können. Es sieht aus wie der Beginn einer Wolkenstraße, und so erwacht in mir der Ehrgeiz zumindest einen Flug für die DMSt Wertung zu erfliegen. Wolfram ist erst ein wenig überrascht davon, doch dann packt auch ihn das Fieber. Teilweise steigen wir mit Ausschlägen bis über 3 Meter. Wir sind bald oben und fliegen nach Westen. Wir verlassen nicht den Gleitbereich, denn es sind zu wenig Leute am Flugplatz, die uns nach einer Außenlandung zurückzuholen könnten. Inzwischen ist Thomas mit dem Astir gestartet, er braucht eine Werkstattflug,  und meldet  vernünftiges Steigen am Platz. Also nehmen wir Kurs auf Richtung Flugplatz.

Über dem Starnberger See bekommen wir unverhofft vernünftiges Steigen, welches uns den Anschluss an die dynamische Wolken des Blombergs bis hin nach Kochel ermöglichen. Wolfram berichtet von kalten Füßen, ich erzähle von der Möglichkeit eine FAI Dreieck zu fliegen. Also geht es weiter Richtung Kochel. Dort wird es nun auch mir zu kalt und nachdem wir einen DMSt Flug im Kasten haben, machen wir uns wieder Richtung Heimat. Unterwegs schieße ich noch ein Bild vom Blomberg. Und natürlich schließen wir noch das FAI Dreieck.

Es sieht so aus, als ob alle schon zur Halle gegangen sind, und so überrede ich Dieter noch aus der Luft, doch noch einen Flug mit dem Duo zu machen, obwohl er schon zu Kaffee und Kuchen in der Halle unterwegs ist.

Nachdem Dieter und ich starteten, mußten wir feststellen, daß 500 Meter Ausklinkhöhe am Platz nicht mehr ausreichen, sondern wir brauchen einen 1000-Meter Schlepp zum Blomberg. Thomas berichtet uns, das um den Platz nun alle Thermik tot ist. Aber vom Blomberg bis nach Kochel und weiter in die Berge steht immer noch eine Wolkenwalze. Ich hoffe doch noch eines der Schlösser von König Ludwig zu sehen. Es dauert ein wenig bis wir genügend Höhe erflogen haben, um dann mit einem Mix aus dynamischen und thermischen Aufwinden über den Kesselberg und Eschenlohe bis zum Hohen Kisten zu kommen. Dabei verlassen wir den Gleitbereich von Königsdorf, doch wir entdecken, dass in Eschenlohe auch Betrieb ist.

Auf dem Rückweg gibt uns die Sonne auch noch eine sehr schöne Vorstellung.

Und so konnten wir dann am Abend zwei Flüge für die DMSt melden.


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