Auf die Südseite und zurück

13 04 2010

Am Freitag war es ja bei uns auf der Nordseite schon in der Früh ganz schön trüb. Nach einem kurzen Gespräch mit KP, der vor mir startet, starte ich dann um halb zwölf, nachdem die erste Quellung hinter der Benewand über dem Dunst eine halbe Stunde vorher erahnbar geworden war.

Ich lasse mich zum Alpamare Anflug schleppen; gleite dann, nachdem mir KP gesagt hat, dass der Benewandbart sehr gut geht, gleich bis dorthin durch. Ja der normale Einsteig über den Sojern und dann aber nicht zur Arnspitz sondern an den Wetterstein, durch die Scharte, Tschirgant, Venet, Hexenkopf … Alles entlang der Schneelinie geht gut. Bald geht es vorbei am Mutler.

Ein Blick in die Beninia.

Ein Blick zurück ins Unterengadin, von wo ich gekommen bin.

Nach zwei Stunden bin ich schon um den Piz Nuna rum, und blicke auf das Val Mora. KP ist mir zu diesem Zeitpunk immer noch die 20 Minuten voraus, schon fast in Meran.

Er entscheidet sich, von dort wieder über den Piz Nuna zurück zu fliegen, ich entscheide nach kurzer Rücksprache mit ihm, es auf der Südseite nach Osten zu probieren. Kurz danach fliege ich 400 Meter über ihm weiter nach Osten.

Es wird zwar ein wenig blauer, aber es geht gut zwischen 3000 und 4000 Meter weiter. Danke an Mathias für die Sauerstoffflasche, denn meine ist über den Winter leer geworden. Über den Dolomiten stehen schöne Wolken, doch ich will nicht so weit in den Süden, denn ich muss ja bald wieder auf die Nordseite.

Kurz vor dem Sprung auf die Nordseite zurück bei Hofgastein.

Wieder auf der Nordseite, wo es richtig dunkel ist. Ich farge mich, ob ich nicht doch eine halbe Stunde zu spät bin?

Kurz vor dem Gerlos.

Gleich werde ich zum ersten mal wieder Endanflughöhe haben, doch die Sicht nach Norden verheist nichts Gutes. Ich melde mich am Gerlos schon mal bei Innsbruck Radar. Ich will keine Zeit mit dem Waretn auf die Freigabe durch die SAR verwarten müssen. Danke an den Fluglotsen, der mir schon am Gerlos die Freigabe bis zum Achensee gibt, eine Sorge weniger bei den sich verschlechternden Bedingungen.

Der Blick von Fügen ins Inntal

Aufgrund der absinkenden Basis, muss ich wieder unter den Gleitpfad. Westlich vom Achenkirch bekomme ich dann wieder deutlich über Endanflughöhe, es ist ein starker ruhiger Bart. Von den Leistungsfliegern ist nur noch Werner in der Luft, und wir sagen uns die Positionen immer wieder zu.

Der Sylvenstein im Endanflug

Dann der Blomberg


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13 04 2010
Franz Ebert

Hallo hans du bist ja schon ganz schön fleisig unterwegs, respekt. Gruß aus Amberg

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