Wieder in den Böhmerwald

3 08 2011

Am Mittwoch ist ja die Vorhersage nicht mehr so gut, der Böhmerwald und der Oberpfälzer Wald sollen aber bis um 16:00 UTC noch einigermaßen gehen.

Ich starte das erste mal um , erwische auch tief raus nach dem F-Schlepp einen guten Bart, aber bin dann mit dem Steigen nicht zufrieden und finde auch nichts besseres an den alt bekannten Auslösestellen, sodass ich schnell wieder am Boden bin. Die Amberger haben mehr Geschick, und belieben oben. Aber nach nur wenigen Minuten hänge ich wieder hinter Georg an der 100PS Dimona und diesmal habe ich vom Ausklinken weg eine guten Bart, leider für lange Zeit den besten Bart. Die anderen Sind mir inzwischen viel voraus Richtung Arber. Aber sie klagen schon vor Nittenau von nicht so guten Steigwerten und drehen dann bald um. Ich denke mir, auf einen Flugplatz werde ich mich schon retten können und fliege beharrlich weiter nach Südosten. Wieder westlich am Chamer Loch vorbei, und dann endlich bei den gut ausschauenden Wolken. Bei Arnbruck dann hoch, und ich versuche unter den Wolkenstraßen die tragende Linie zu finden, was mir aber nicht wirklich gelingt. Die Basis ist heute ein wenig höher wie gestern, sodass alles ein wenig entspannte geht. In Amberg gibt es schon Regenschauer, die aber noch nicht bis zum Boden reichen. Arber und Lusen geleiten unter mir durch, der Moldau Stausee taucht am Horizont auf, und ist bald neben mir und schließlich hinter mir. Bald sehe ich hinter eine Hangkante am Horizont, eine große Stadt. Nachdem es außerdem Zeit zum umkehren ist, tue ich es auch, denn ich will im Oberpfälzer Wald am Ende auf 2000 Meter steigen können und dann mit dem Ostwind nach Amberg gleiten zu können. Doch ich finde nach dem Umdrehen die tragende Linie unter den Wolken noch weniger und muss dann erst mal kämpfen um wieder hoch zu kommen. Wieder in Bayern läuft es besser und ich komme dann doch noch mal nach Böhmen, wo mir dann zum ersten mal seit langem wieder ein Segelflugzeug entgegen kommt. Es ist eine 22 die mir auch schon auf dem hinweg in der selben Gegend auf Gegenkurs begegnet war. Jetzt läuft es richtig gut, und es sieht aus, als gäbe es noch Wolken bestimmt bis Neubeu. Doch als ich so entlang fliege, lösen sich diese auf, und ich lande schließlich im Cham, weil ich es mit der Höhe nicht mehr bis nach Schwandorf geschafft hätte. Kurz danach gleitet eine 22 über dem Chamer Flugplatz, aber diese 22 hat ja einen Motor, den ich schon öfter vom Boden gehört habe.

Leider ist in Cham die Remo gerade weg auf einen Besuch in Böhmen, und so hoffe ich auf eine Rückschlepp mit der Dimona aus Amberg. Inzwischen kann ich mich aufgrund der Gastfreundschaft der Heidelberger einmal in eine Ka6E setzen,. Sie ist schön geräumig, aber die Ruder gehen verdammt schwer. Da bin ich einfach von meiner Antares verwöhnt. Dann verbringe ich meine Zeit mit angenehmen Gesprächen mit den Chamer Segelfliegern. Doch noch bevor mein Vater mit der Domina in Amberg wegkommt, es sind noch eine Gästeflüge zu machen, ist die SH in Cham wieder da, und gibt mir die notwendige Höhe im sicher nach Amberg zu kommen. Nach 12 Minuten klinke ich aus, und bin 26 Minuten Später 69 km weiter in Amberg.

Danke an Cham und Amberg, die mir diesen wunderbaren Flug ermöglicht haben.

Leider hatte ich vergessen den Foto einzupacken, daher heute keine Bilder.


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