Sonntagsausflug ins Egandin

21 08 2011

Es ist endlich Sommer im Deutschland. Doch da er so spät angekommen ist, erwarten wir nichts mehr berauschendes beim Segelfliegen. Doch es mag der letzte Tag im Jahr sein, an dem wir weit in die Berge fliegen können. Im Nacbbarverein räumen sie schon die Flieger weg. Es wird schnell heiß am Vormittag, ober den dunstigen Bergen sind keine Wolken zu sehen. Kurz vor der großen Hitze starten wir dann doch,mehr um der Hitze zu entfliehen, als auf große Flüge hoffend. Die ersten machen richtig hohe Schlepps, ich als vorletzter kann davon profitieren, dass Wolfgang schon über der Benewand gutes Steigen melden, und lasse mich dann mich gerade so hoch schleppen, dass ich mit meiner Antares zur Benewand komme. Am Tag zuvor war ich ja mal mit einem anderen Einsitzer fremd gegangen, er hatte einen Turbo, aber es mir keinen richtigen Spaß gemacht, mit diesem anderen Flieger. Und so war ich froh wieder mit der Antares zu fliegen. Von der Benewand ging ich den Vorbergen entlang nach Ettal. Und dann auf der Route von Dieter Franz zum Inntal. Zuerst fliege ich ein weniger mit einer motorisierten DG, dann mit dem Duo des AC München, und dann lange alleine. Von Mathias und dem Team Armin, der aus Dubai zurück ist, und Nikolei erfahre ich, dass das Engadin gut geht. Ich höre auch, dass Luka da erfolgreich unterwegs ist.

Schon bald bin ich im Unterengadin, und kann auf den Reschensee blicken.

Dann folgt gleich der Offenpass.Kurz danach treffe ich Mathias und Luka, die mir aus dem Engadin tief entgegen kommen. Als ich den Bart, in den sie einsteigen  nicht annehme, berichtet Mathias, dass sie gerade trotz guter Wolkenoptik 30 km nichts gefunden haben, und so kehre ich um und steige in dem Bart erst mal relativ schwach, um dann doch mit über 3 Meter zu steigen.

Dann sehe ich auch schon wunderbar die Bernina mit dem vorgelagerten Flugplatz Samedan.

Der Rückweg geht etwas weiter im Süden entlang der Gletscher. Der Sommer hat ihnen ganz schön zugesetzt. Oben sind sie an vielen Stellen schon abgerissen. Aber sie sind trotzdem wunderbar. Jetzt schalte ich auf Landschauen um, und hoffe, dass die anderen, die im Engadin Jojosieren, die Bundesliga machen werden.

Am Hühnerspiel bei Gossensaß denke ich kurz darüber nach, noch in die Dolomiten zu fliegen, doch der Blick auf die Uhr und der fehlende Turbo lassen mich davon Abstand nehmen.

So geht es mit Freigabe durch im Endanflug mitten durch die Kontrollzone Innsbruck. Dank Transponder lässt mich der Lotse durch, als unter mir ein Verkehrsflugzeug reingeht. Bei einem anderen Turbo, der auch eine Freigabe will, und dem der Lotse eine Transponderkode zuweist, kommt zurück, Transponder negativ. Darauf der Lotse, heutzutage hat doch schon jedes Segelflugzeug eine Transponder. Er bekommt dann keine so großzügige Freigabe wie ich.

Über das Karwendel gleite ich dann Richtung Heimat. Die Wolke über dem Karwendel löst sich im Endanflug auf, aber ich habe so viel Höhe, dass ich bald mit 200 über die Landschaft segle.

Ich genieße den Blick auf den Sylvensein.

Auch der Blick auf den Walchensee mit der Zuspitze dahinter ist wunderbar. Noch weiß ich nichts davon, dass Marina von der Radeltour um den Walchensee mit dem Hubschrauber nach Garmisch geflogen werden muss.

Als mich Eva nach meiner Landung gesehen hat, hat sie nur gesagt, wenn da keine Ohren wären, würdest Du ganz rum grinsen. Ein wenig später grinste auch Eva so, denn Christoph hat sie zum ersten Mal mit dem Mose alleine fliegen lassen.

Ich wünsche Marina alles Gute, damit Sie sich schnell wieder erholt.


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