Erster Segelflug 2014

1 01 2014

Ich wache im Wohnwagen vom Bewegen der Hallentore der Nachbarhalle auf, nachdem ich nach der Feier bei Wolfram die beiden Autobahnausfahrten auf dem Weg zu meinem Bruder verpasst hatte und dann, nachdem es dann zum Wohnwagen näher als zu meinem Bruder war, doch im Wohnwagen übernachtete hatte. Das Wetter ist viel besser als erwartet. Also schnell meinen Hänger aus der Halle geschoben und zusammenstecken. Ich hoffe ein wenig auf den Wind und auf dynamisches Segelfliegen, welches nach den Wolken noch möglich sein könnte. Aber bis ich am Start bin, ist der Himmel nur noch strahlend blau. Sepp, unser Chefschlepppilot mit der Remo, hilft mir, meine Antares zum Start zu schieben und meine Überschuhe anzulegen. Hinter unserer Dimona, pilotiert von Karl, einem Schlepppiloten von den Tölzern, geht es Richtung Glaswand. Von dort erst mal Richtung Kochel, und dann zurück zur Benewand.

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Dort spüre ich die ersten Lupfer 2014. Ich kann meinen Schatten an den Felsen der Benewand sehen.

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Über dem Idealhang probiere ich den ersten Kreis, aber es ist nur vermindertes Sinken. Am Brauneck sehe ich zwei Paragleiter. Über ihnen versuche zu steigen, doch es ist nur vermindertes Sinken. Der Wind, vom Windsack angezeigt am Brauneck, kommt aus Südost. Ich gleite das Lengrieser Tal zum Blomberg, hoffe auf den Osthang. Doch auch dort nur vermindertes Sinken. Ich nutze dann die letzte Möglichkeit noch am Zwiesel vorbei zur Westseite des Blombergs zu fliegen. Und dort finde ich dann den ersten Bart des Jahres. Er fängt zögerlich an, doch manchmal hat er das ungestüme Verhalten von Frühjahrsthermik.

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Der Integrator geht in Spitzen bis auf 2.4 Meter.

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Oben angekommen, versuche ich es nochmal Richtung Benewand, doch die nächste Rippe liefert zwar auch Steigen aber nicht so stark. Dann wieder zurück zum Blomberg, wieder hoch, und dann die erste Talquerung nach Osten dieses Jahr.

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Ich fliehe vor einem ganz leichten Cirrenschirm, der meine Thermik später ganz kaputt machen wird.

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Am Rechelkopf gibt es nochmal ein Geblubbere, und dann geht es bald zurück Richtung Geretsried, die Abschirmung macht die Thermik alle. Nach etwas über eineinhalb Stunden lande ich in Königsdorf, und freue mich über einen wunderbaren Flug.

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Abbauen, mit Christoph noch etwas essen, mit den Tölzern noch bei uns einen Tee trinken, und dann ab nach Köln zur Arbeit.

Danke an das Team von Königsdorf für diesen schönen Jahresanfang.


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